Arbeitskreis Tourismus



Martin Bachhuber
Mitglied im CSU-Arbeitskreis Tourismus

Quelle: www.csu-landtag.de

Tourismus in Deutschland und Bayern ist nach wie vor ein massiv unterschätzter Wirtschaftsfaktor, in Bayern sind rund 300.000 Menschen allein im Bereich der Hotellerie und Gastronomie beschäftigt. Tourismus ist für alle Regionen von hoher Bedeutung. Bedenkt man die Kaufkraft, die durch Touristen in den Regionen generiert wird, so sind die Beschäftigungswirkungen des Tourismus deutlich höher.

 



 

Ziel der AG Tourismus ist es mit richtigen politischen Weichenstellungen in innovative und langfristige Strategien zu investieren und so unser Land auf neue Herausforderungen einzustellen und die künftigen Chancen zu nutzen.
 

Bayern braucht einen kräftigen Investitionsschub im Tourismus. Maßstab dabei: Erstklassige Qualität in allen Tourismussektoren und Kategorien. Wir müssen das traditionsreiche bayerische Image, unser Lebensgefühl mit dem Zusatz „höchste Qualität" noch enger verknüpfen. Erstklassige Qualität ist der Schlüssel, um Gäste und Urlauber auch künftig in die Tourismus-Hochburgen Bayerns zu ziehen. Bayern verkörpert Tradition und Moderne und ist deshalb bei den Gästen beliebt.

 

Auf Landesebene soll ein Miteinander bei der Vermarktung der Regionen erreicht werden. Ziel soll es sein, dass eine Region in ihrer Gesamtheit sich touristisch richtig aufstellt. Dazu muss eine einheitliche Marke und Identität gefunden werden. Die kleinteilige Struktur der Fremdenverkehrsverbände sollte überdacht werden. Neue Strukturen und Impulse für vor Ort sind wichtig. Kirchturmdenken soll ersetzt werden durch den Leitsatz: „Wenn es meinem Nachbarn gut geht, dann geht es mir auch gut."

  

Für diese Themen setzen wir uns ein:
Quelle: www.csu-landtag.de


CSU-Fraktion unterstützt Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Gastronomie und Hotellerie.

„CSU-Fraktion und Bayerische Staatsregierung sind treibende Kraft bei der Reduzierung der Mehrwertsteuer für Hotellerie und Gastronomie“, betont Klaus Stöttner, tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Anfang April habe die Staatsregierung im Bundesrat deshalb einen Entschließungsantrag auf den Weg gebracht, um schnellstmöglich für Hotels und Gaststätten den reduzierten Steuersatz von 7 Prozent einzuführen. „Es kann nicht sein, dass der SPD-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in Brüssel einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für bestimmte Dienstleistungen zustimmt, den heimischen Hoteliers und Gastronomen dies aber verweigert“, erklärt Stöttner zur bayerischen Initiative für eine Senkung der Mehrwertsteuersätze, für die die EU am 10. März den Weg frei gemacht hatte und die in der kommenden Woche im Bundesrat behandelt werden wird. Die gestrigen Protestaktionen der Gastronomen und Hoteliers hätten gezeigt, wie viel Rückhalt diese Forderung mittlerweile habe.

 

Stöttner: „Ministerpräsident Horst Seehofer unterstützt diesen wichtigen und überfälligen Schritt für den bayerischen Tourismus, mit dem wir endlich die bestehenden Wettbewerbsnachteile für Tourismusbetriebe in Bayern gegenüber der Konkurrenz in Österreich, Tschechien und der Schweiz mit Sätzen von 10 Prozent, 5 Prozent beziehungsweise sogar nur 3,6 Prozent beseitigen können. Das schafft mehr Wachstum, mehr Investitionen, mehr Beschäftigung. Davon profitieren Wirte, Hoteliers, Gäste und Verbraucher – die gesamte Wirtschaft erhält damit einen wichtigen Schub in dieser konjunkturell schwierigen Zeit. Eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes ist das beste Konjunkturprogramm für den Mittelstand und das Handwerk, da die 12 Prozentpunkte sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf einfließen.“

 

Ziel der bayerischen Initiative sei auch, eine grundsätzliche Neuordnung der Ermäßigungstatbestände im Umsatzsteuerrecht in der nächsten Legislaturperiode anzugehen, um nicht mehr zeitgemäße und für den Bürger nicht nachvollziehbare Belastungswirkungen zu korrigieren. Die CSU-Fraktion setze sich nachdrücklich dafür ein, dass diese wichtige Maßnahme ins gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU aufgenommen wird.

 

 

Fahrradmitnahme im Zug muss weiterhin kostenlos sein“

Abgeordneter Stöttner fordert die Deutsche Bahn zum Handeln auf Rosenheim (ra) Der tourismuspolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Abgeordneter Klaus Stöttner, hat die Abschaffung der kostenfreien Fahrradmitnahme in bayerischen Nahverkehrszügen scharf kritisiert. Der Vorsitzende des CSU-Kreisverbands Rosenheim-Land fordert die Deutsche Bahn nachdrücklich dazu auf, die bisherige Regelung wieder einzuführen.

 

Stöttner: „Es kann nicht sein, dass in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise, in denen es auch im Tourismusgewerbe auf jeden einzelnen Urlauber ankommt, Serviceangebote wie die kostenlose Fahrradmitnahme gestrichen werden. Gerade für eine positive Stimmung in der Tourismusbranche wäre eine kostengünstige Lösung für die Reisenden zum jetzigen Zeitpunkt ein wichtiges Signal.“ Bisher war es in zahlreichen Landkreisen Bayerns möglich, sein Fahrrad in Nahverkehrszügen ohne Preisaufschlag auf die Fahrkarte zu transportieren. Der neue Fahrradtarif für den Regionalverkehr, der seit dem 01.04.2009 gilt, bietet diesen Service nicht mehr an. Die Deutsche Bahn hat die entsprechenden Verträge mit den Landkreisen nicht verlängert, obwohl diese angeboten hatten, in Zukunft mehr für den kostenfreien Fahrradtransport zu zahlen.

 

Für Stöttner ist der Entschluss der Deutschen Bahn nicht akzeptabel, sind doch die Nachteile für Urlauber und Tourismusbranche erheblich: „Bayern ist stolz auf seine herrliche Natur und darauf, dass immer mehr Urlauber sie mit dem Rad erkunden wollen. Das ist nicht nur gut für den Tourismus in Bayern, sondern auch für die Gesundheit der Radfahrer. Deshalb treiben wir den Bau neuer Radwege gezielt voran. Bayern soll auch weiterhin die Gesundheitsregion in Deutschland bleiben. Dass das Fahrrad in Zügen künftig nicht mehr kostenlos mitgenommen werden kann, schreckt sicher viele Radtouristen ab – und das wollen wir um jeden Preis vermeiden.“ In einem Schreiben an den Konzernbeauftragten für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, und den Regionalbeauftragten Dr. Bernd Rosenbusch fordert er eine baldige Entscheidung der Deutschen Bahn.

Der tourismuspolitische Sprecher der CSU-Fraktion beklagt außerdem, das Wirtschaftsministerium habe es versäumt, eine Verlängerung der kostengünstigen Regelung durchzusetzen, obwohl dies der Bayerische Landtag bereits in der Sitzung am 12.03.2008 beschlossen habe. Demnach ist es Aufgabe der Staatsregierung, sicherzustellen, dass das Angebot der kostenfreien Fahrradmitnahme in Bayern aufrechterhalten wird. „Hier ist das Wirtschaftsministerium gefordert, gemeinsam mit den Landkreisen und Bahnunternehmen eine kostengünstige Lösung zu finden, damit der Tourismus ein Aushängeschild für die bayerische Wirtschaft bleibt.“ betont Stöttner.
Klaus Stöttner, MdL

 

 

Ausbildungsangebot ist Glücksfall für die Region

Erwin Huber, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, und Klaus Stöttner, Tourismuspolitischer Sprecher der CSU, besuchten die Bildungseinrichtungen der Fachhochschule Bad Honnef am Standort Bad Reichenhall. Beide zeigten sich vom umfangreichen Ausbildungsangebot tief beeindruckt.

Erwin Huber: „Was hier in Bad Reichenhall im Herzen des Berchtesgadener Landes an hochqualifizierter Tourismusausbildung schon jetzt geboten und in der Zukunft noch entstehen wird, ist aus meiner Sicht ideal. Die Bandbreite von der einjährigen Ausbildung, ausgerichtet gerade auch für Haupt- und Realschüler, bis hin zu den Studiengängen, die von der Fachhochschule angeboten werden, ist wohl in Bayern einmalig. Das ambitionierte Ziel mit über tausend Schülern und Studenten für Bad Reichenhall ist für die Region ein außerordentlicher Glücksfall.“

Klaus Stöttner lobte die privaten Investitionen. "Dank dieser Initiativen im Bereich Tourismusqualifikation können wir uns im im internationalen Vergleich auf höchstem Niveau bewegen“, so Stöttner.

 

 

Tourismus in Oberbayern engagiert voranbringen

„Wir müssen den Wettbewerb mit unserem Tourismus-Konkurrenten Österreich entschieden angehen und Investitionsversäumnisse der letzten Jahrzehnte umgehend nachholen. Positive Beispiele wie die Hocheckbahn in Oberaudorf zeigen eindrucksvoll die enormen Chancen, die Oberbayern durch ein innovatives Engagement im Tourismus ausschöpfen kann. Deshalb unterstützen wir die Sanierungspläne am Sudelfeld ausdrücklich“, so Erwin Huber, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bayerischen Landtags, und Klaus Stöttner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CSU-Landtagsfraktion, anlässlich einer Arbeitstagung im Wintersportgebiet am Sudelfeld mit den Landräten Dr. Jakob Kreidl (Miesbach) und Josef Neiderhell (Rosenheim), den Bürgermeistern Hubert Wildgruber (Oberaudorf) und Helmut Limbrunner (Bayrischzell), sowie den Bergbahn-Geschäftsführern Egid Stadler (Sudelfeld) und Hannes Rechenauer (Hocheckbahn).
Stöttner: „Pfiffige Ideen wie die Flutlichtanlage und die Winterrodelbahn in Oberaudorf sind ein Magnet für Touristen und wirken sich positiv für Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel vor Ort aus. Wie erfolgreich Eigeninitiative sein kann, zeigt auch das Beispiel des Vier-Sterne-Hotels ‚Feuriger Tatzelwurm’, wo die Besitzerfamilie in den letzten Jahren 15 Millionen Euro in die Zukunft ihres Betriebes investiert hat.“ Der Staat sei angesichts eines solchen unternehmerischen Engagements gefordert, alle Hemmschuhe aus dem Weg zu räumen. Das berühre Themen wie die Senkung der Rundfunkgebühren für Hotelbetriebe, die Anpassung der Mehrwertsteuersätze an die Bedingungen der österreichischen Konkurrenz oder die Qualifikation der Mitarbeiter im Hotellerie- und Gastronomiegewerbe. „Wir fordern das Wirtschaftsministerium auf, die bereits in der letzten Legislaturperiode begonnene Qualifizierungsoffensive weiterzuführen“, so Stöttner. „Der CSU-Fraktion ist es gelungen, eine Erhöhung der für die Tourismusförderung vorgesehenen Haushaltsmittel um 2 Millionen Euro zu erreichen; allein 400.000 Euro sollen für die Qualifizierungsoffensive eingesetzt werden.“

„Wir müssen alles daran setzen, am Sudelfeld das größte zusammenhängende Skigebiet Deutschlands auf den modernsten Stand zu bringen und damit seine Potenziale als Wirtschaftsfaktor und Naherholungsgebiet zu nutzen“, betonte Huber. „Derzeit läuft die Notifizierung des Förderprogramms für die Bergbahnen in der Europäischen Union. Wir fordern Wirtschaftsminister Zeil auf, die notwendige Modernisierung des Sudelfelds durch volle Ausschöpfung der möglichen Fördersätze konsequent zu unterstützen.“ Wichtig für die Region sei zudem, die Tourismusaktivitäten und das Marketing zu bündeln. Großen Anklang fand deshalb die Initiative des Rosenheimer Landrats Neiderhell, der eine mit den Gemeinden abgestimmte Strategie des gesamten Landkreises vorstellte.



Seilbahnerneuerungen und Beschneiungsanlagen besser fördern – Impulse für die bayerische Alpenregion

„Damit unsere Tourismusgebiete in Oberbayern und Schwaben einen fairen Wettbewerb mit der österreichischen Konkurrenz führen können, muss die Staatsregierung Seilbahnerneuerungen und Beschneiungsanlagen auch im Bereich der bayerischen Alpen stärker fördern und dafür neben EU-Mitteln auch Haushaltsmittel des Freistaats Bayern einsetzen. Nur so kann der Investitionsstau der Vergangenheit abgebaut werden.“ Mit diesen Worten kommentierten der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Bayerischen Landtags, Erwin Huber, und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CSU-Landtagsfraktion, Klaus Stöttner, die heutige Zustimmung des Wirtschaftsausschusses zu einem entsprechenden Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion.

Huber: „Die bisherigen Fördermöglichkeiten gerade in den grenznahen Gebieten zu Österreich reichen bei weitem nicht aus, um die notwendige Modernisierung der Skigebiete in den bayerischen Alpen ausreichend unterstützen zu können. Hier muss sich schnell etwas ändern, wenn unsere Tourismusgebiete auf Dauer konkurrenzfähig bleiben sollen. Nur so können wir die enormen Chancen für Bergbahnbetreiber, Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel nutzen.“

„Dank einer Initiative der CSU-Fraktion im vergangenen Jahr läuft derzeit die Notifizierung eines Förderprogramms für Seilbahnen in der Europäischen Union. Ein positiver Ausgang zeichnet sich ab. Wir fordern Wirtschaftsminister Martin Zeil auf, die dann möglichen Fördersätze konsequent auszuschöpfen, um Investitionen voranzubringen und die Attraktivität unserer bayerischen Tourismusorte zu erhöhen“, so Stöttner.