Landessportbeirat

 

Martin Bachhuber
Mitglied Landessportbeirat

Quelle: http://www.km.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=557

Der Landessportbeirat besteht seit 1965 und hat die Aufgabe, den Landtag, die Staatsregierung sowie alle mit Sportangelegenheiten befassten Stellen und Einrichtungen in grundsätzlichen Fragen zu beraten. 14 Mitglieder werden von den Fraktionen des Landtags nominiert, die 14 weiteren Mitglieder, darunter auch Vertreter der Sportwissenschaft und der Sportlehrer, werden von Verbänden und Vereinen vorgeschlagen.
Der Landessportbeirat wird jeweils für eine Legislaturperiode eingesetzt.
Zur Beratung sind drei Ausschüsse installiert: für Finanzfragen, für Fragen des Vereinssports und für Fragen des Schul-, Kinder- und Jugendsports.
Die Geschäftsstelle des Landessportbeirats ist im Kultusministerium angesiedelt.




Für die 16. Legislaturperiode des Bayerischen Landtags wurden folgende Mitglieder benannt:
Martin Bachhuber, MdL

Gudrun Brendel-Fischer, MdL,

Günther Felbinger, MdL,

Harald Güller, MdL,

Bernd Kränzle, MdL,

Berthold Rüth, MdL,

Julika Sandt, MdL,

Peter Schmid, MdL,

Diana Stachowitz, MdL,

Sylvia Stierstorfer, MdL,

Simone Tolle, MdL,

Dr. Karl Vetter, MdL,

Gerhard Wägemann, MdL,

Angelika Weikert, MdL,

Karl Bauer,

Hans Eiberle,

Gottlieb Fauth,

Dr. Bernhard Gmehling,

Wolfgang Kink,

Martina Kobriger,

Prof. Dr. Martin Lames,

Willi Leichtle ,

Günther Lommer,

Dr. med. Helmut Pabst,

Rainer Riedel,

Eduard Schäffler,

Thomas Schmid,

Thomas Urban

In der konstituierenden Sitzung am 17. März 2009 wurde Herr Gerhard Wägemann, MdL, zum Vorsitzenden und Frau Diana Stachowitz, MdL, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Der Schul- und Wissenschaftsausschuss wird von Frau Julika Sandt, MdL, der Finanzausschuss von Herrn Willi Leichtle und der Vereinsausschuss von Herrn Berthold Rüth, MdL, geleitet.

 

Quelle: CSU-Landtag
Gerhard Wägemann: Neuer Vorsitzender des Bayerischen Landessportbeirates setzt sich für Breitensport ein

17.03.2009


„Da bei vielen Menschen die Freizeitgestaltung von einem passiven Medienkonsum geprägt ist, setze ich mich für den Breitensport als eine Form der aktiven Lebensführung ein“, versprach Gerhard Wägemann, der stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung, Jugend und Sport der CSU-Landtagsfraktion. Der Bayerische Landessportbeirat hat in seiner Konstituierenden Sitzung am heutigen Dienstag Wägemann zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt.

Das 28-köpfige Gremium besteht zur einen Hälfte aus Mitgliedern des Landtags und zur anderen Hälfte aus Mitgliedern aus den verschiedensten Bereichen des Sports. Mit seiner Zusammensetzung steht der Bayerische Landessportbeirat für hohe fachliche Kompetenz. Er berät die Bayerische Staatsregierung, den Bayerischen Landtag und alle anderen Stellen, die mit Sportangelegenheiten zu tun haben.

Ein besonderes Augenmerk möchte der neue Vorsitzende Wägemann auf den Schulsport legen. „Neben der Gesunderhaltung unserer Schüler leistet der Sportunterricht auch einen großen pädagogischen Beitrag“, erläutert Wägemann. Der einzelne Schüler lerne hier neben fairem Verhalten andere „elementare Schlüsselkompetenzen“, wie Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Toleranz und Teamfähigkeit. Fertigkeiten, die im heutigen Berufsleben mindestens genauso gefragt seien wie das Fachwissen. Wägemann hat bereits einen Antrag zum neuen Doppelhaushalt initiiert, der eine Aufstockung der bestehenden Haushaltsansätze um zwei Millionen Euro vorsieht. „Auch sonst möchte ich um eine bessere, verstärkte Förderung des Sports ringen“, ergänzt der in seiner Jugend aktive Ringer Wägemann augenzwinkernd.

Ein weiterer Eckpunkt seiner Anstrengungen sei die Leistungssportförderung. „Bayern ist ein Standort für den Spitzensport“, so Wägemann. Dies zeige die Tatsache, dass in den nächsten Jahren zahlreiche bedeutsame Sportereignisse im Freistaat stattfinden. Der Freistaat unterstütze mit aller Kraft die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018. „Auch der Leistungssportförderung muss die nötige Bedeutung zukommen“, fordert Wägemann.

 

Quelle: CSU-Landtag
Christian Meißner: Bericht der Staatsregierung zu Fanprojekten abwarten – Kein SPD-Aktionismus

18.02.2009


Um mit konkreter Aussicht auf Erfolg gegen gewaltbereite Hooligans vorgehen zu können, fordert Christian Meißner die SPD auf, den Bericht der Staatsregierung zu den bisherigen Fußball-Fanprojekten abzuwarten. Der Leiter des Arbeitskreises für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag erläutert hierzu: „Wir müssen wissen, wie erfolgreich die Fanprojekte sind und wie wir sie unterstützen können. Dann wird sich die CSU-Fraktion für eine zielgenaue Förderung einsetzen“, so Meißner. Die pauschale Forderung der SPD nach mehr Geld, das nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden soll, hält Meißner für verfrühten Aktionismus. „Es ist unglaubwürdig, heute Informationen als Entscheidungsgrundlage anzufordern und gleichzeitig schon Entscheidungen vorwegzunehmen“, so Meißner. Der Innenausschuss hatte sich am Mittwoch mit dem Problem gewaltbereiter Hooligans beschäftigt und einen Bericht der Staatsregierung angefordert.

 

 

Quelle: CSU-Landtag
Christian Meißner: Fußballvereine beim Thema Hooligans stärker in die Pflicht nehmen – CSU bringt Problem im Landtag zur Sprache

13.02.2009


Den gewaltbereiten Fußballfans, so genannten „Hooligans“, müssten der Staat und die Fußballvereine noch entschlossener entgegentreten. Das fordert Christian Meißner, der Leiter des Arbeitskreises für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Auf Initiative der CSU befasst sich der Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit in seiner nächsten Sitzung mit dem Problem. Meißner, der selbst als leidenschaftlicher Fußballfan regelmäßig ins Stadion geht, will im Interesse der Fußballbegeisterten eine klare Trennlinie zwischen den normalen Fans und den Hooligans ziehen. „Es darf da keine falsche Solidarität geben. Hooligans lieben nicht Fußball, sondern die Gewalt. Sie schaden damit dem Sport und den wahren Fans.“

„Bundesweit nimmt die Gewalt zu. Das ist leider nicht nur ein Problem der großen Erst- und Zweitligavereine, sondern gerade der Vereine von der dritten Bundesliga und der Regionalligisten.“ Den Sicherheitsbehörden seien bundesweit rund 3000 Personen als gewaltsuchend oder gewaltbereit bekannt. Dieser Kreis provoziere auch immer wieder Ausschreitungen.

Meißner: „Die Bayerische Polizei setzt alles daran, die Gewaltbereitschaft einzudämmen. Gleiches erwarte ich aber auch von den Fußballvereinen und –verbänden. Sie profitieren von der Fußballbegeisterung der Menschen, deshalb können sie die Kehrseiten nicht der Allgemeinheit überlassen. Sie müssen sich stärker als bisher ihrer Verantwortung bewusst werden und ihre Möglichkeiten nutzen, Hooligans von den Spielen fernzuhalten. Dabei darf weder ein Stadionverbot für einzelne Fans oder Fangruppierungen, noch die Verhängung von Sportstrafen ein Tabu sein. Die Anordnung, dass die nächsten Spiele ohne Publikum stattfinden müssen, bringt manchen eher zur Vernunft als eine Nacht in der Polizeizelle. Letztendlich geht es darum, dem friedfertigen Fußballfan die Freude am Spiel zu erhalten“.

Nach Feststellung des CSU-Innenpolitikers ist für den Einsatz der Polizei problematisch, dass die Hooligans ihre Aktivitäten nicht auf die Fußballstadien oder deren Umfeld beschränken. „Sie leben ihr Gewaltpotential auch bei Zwischenstopps auf der Fahrt zum Stadion aus, wie zuletzt Ende 2008, als Fans von Dynamo Dresden den Regensburger Weihnachtsmarkt stürmten.“

Meißner begrüßte die gezielten Aktivitäten der bayerischen Polizei, die Fußballchaoten in Schach zu halten. So setzt die bayerische Polizei neben szenekundigen Beamten auf eine intensive Begleitung der Reisewege, soweit diese bekannt sind. Darüber hinaus nutzt sie die rechtlichen Instrumentarien wie den Unterbindungsgewahrsam. Danach können Personen, die als gewaltbereit bekannt sind, für eine begrenzte Zeit mit richterlicher Billigung in Gewahrsam genommen werden.