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11.09.2018

Deutsche Bahn erhöht ICE-Anbindung ans Werdenfelser Land

Das Werdenfelser Land erhält zum nächsten Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn am 9. Dezember eine bessere ICE-Anbindung. „Insgesamt wird die Anzahl der ICE-Direktverbindungen am Wochenende von zwei wieder auf drei pro Richtung erhöht und die Mehrheit der ICE-Züge über Garmisch hinaus auch weiter nach Seefeld in Tirol sowie Innsbruck verlängert“, teilt der CSU-Stimmkreisabgeordnete Martin Bachhuber mit.


Nachdem im Dezember 2017 das Angebot ins Werdenfelser Land auf zwei ICE-Zugpaare am Wochenende, die zudem nicht mehr über Garmisch-Partenkirchen hinaus fuhren, reduziert worden war, protestierte Bachhuber bei der DB. Mit Erfolg: Jetzt werden unter anderem auf der Achse Berlin-München längere ICE-Züge eingesetzt, welche die bisher dort verkehrenden kürzeren Züge ersetzen. „Diese kürzeren Züge stehen nun für eine bessere Anbindung in die Zugspitz-Region zur Verfügung“, so Bachhuber nach einem Gespräch mit Klaus-Dieter Josel, dem DB-Konzernbevollmächtigten für Bayern.

Konkret bedeutet dies folgendes: Der ICE 1221 fährt neu am Freitagnachmittag aus Nordrhein-Westfalen nach Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck, und am Sonntagmittag verbindet der ICE 1222 (ebenfalls neu) aus Innsbruck und Garmisch-Partenkirchen die Region mit Hagen, Wuppertal, Solingen, Bonn, Koblenz und Mainz. Von diesen Städten ist das Werdenfelser Land dann umsteigefrei per ICE zu erreichen. „Diese neuen ICE-Verbindungen sind ideal für Kurzurlauber am Wochenende und tragen somit zur Stärkung des regionalen Tourismus bei“, freut sich Bachhuber. Damit wird die am Samstag bereits ab Dortmund via Düsseldorf und die Schnellfahrstrecke Köln–Frankfurt bestehende ICE-Direktverbindung, die weiterhin in Garmisch-Partenkirchen endet, ergänzt. Dieses ICE-Zugpaar wird künftig im Fahr-plan als ICE 528/529 um eine Stunde verschoben.

Darüber hinaus wird ab 9. Dezember samstags neu wieder das Zugpaar ICE 1294/1297 aus Hamburg, Hannover, Göttingen, Würzburg und Augsburg ins Werdenfelser Land angeboten. Dieses Zugpaar ersetzt die derzeitige ICE-Direktverbindung von/nach Berlin und Leipzig, da auf dieser Strecke künftig längere ICE-Züge mit mehr Sitzplätzen eingesetzt werden müssen. „Diese längeren ICE-Züge sind für eine Durchbindung ins Werdenfelser Land ungeeignet“, so Bachhuber, „zwischen Berlin und Ostdeutschland bestehen aber stattdessen stündlich schnelle Umsteigeverbindungen über München und Pasing.“

Der Abgeordnete ist mit diesem zusätzlichen Angebot und dem Engagement der DB sehr zufrieden: „Damit erhält der Landkreis Garmisch-Partenkirchen wieder jene Anbindung an den ICE-Verkehr, der ihm als eine der bedeutendsten touristischen Region Deutschlands auch zusteht“, so Bachhuber.